Julia Stegmann

Bratscherin, Komponistin & Musiktherapeutin

Musiktherapeutin (M.A.) Praxis KlangRaum für Musiktherapie, Psychotherapie & Trauerbegleitung

verwaiste Eltern, Schreibabys, Babys mit Anpassungsstörungen, Kinder mit Förderbedarf, Trauernde, Menschen in Lebenskrisen, ADHS, Depressionen u.v.m.

Musiktherapie ist ein eigenständiges Therapieverfahren, dass durch den gezielten Einsatz von Musik in der therapeutischen Beziehung, die seelische, körperliche und geistige Gesungheit wiederhergestellt, erhalten und gefördert wird.

Ich arbeite als Musiktherapeutin (M.A.) tiefenpsychologisch und habe zahlreiche Erfahrungen mit Trauerarbeit, die ich mit der musiktherapeutischen Arbeit verbinde. Ein besonderes Anliegen ist mir die Arbeit mit Babys und Kindern und deren Eltern. Meine Erfahrungen als Mutter kann ich emphatisch in die Therapien einfließen lassen. Ich kann auf vielfältige Krankheitsbilder und Krisenzeiten durch meine vielfältigen Erfahrungen reagieren. Die therapeutische Beziehung und die Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse meiner Klienten und Patienten stehen dabei im Vordergrund.

Ich arbeite nach dem Ethikkodex der DMtG und habe die Anwartschaft für die Zertifizierung durch die DMtG.

Musiktherapie, Musik, Therapie, Heilpraktiker, Trauerbegleitung, Schreibabys, Trauerarbeit, verwaiste Eltern, Babys mit Anpassungsstörungen, Kinder mit Förderbedarf, Trauernde, ADHS, KJP, Hospizarbeit

über mich

2020 schloss ich meinen Masterstudiengang Musiktherapie an der HfMT Hamburg ab. Ich arbeite in der Kinder- und Jugendspsychiatrie des Wilhelmstift Kinderkrankehauses Hamburg, sowie freiberuflich seit 2020/21 als Musiktherapeutin beim Kinder- und Jugendhospizdienst „Die Muschel“ für Familien in Lübeck und Umgebung, im Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe. Ich habe zwei Jahre bei der Schreibabyambulanz in Stormarn gearbeitet. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Begleitung von Sterneneltern (Eltern, die ihr Kind in der Schwangerschaft, bei oder nach der Geburt verloren haben). Außerdem bin ich Liedermacherin für Sternenkinderlieder und spiele diese auch auf Beerdigungen und Trauerfeiern.

Seit 2023 bin ich Dozentin im Kinderhospiz Sternenbrücke für die Akademie und ab 2024 Dozentin in der Schweiz für Musiktherapie in der Trauerarbeit.

(Klang-) Raum für Trauer
Musiktherapie in der Trauerarbeit mit verwaisten Müttern
beim Frühtod eines Kindes

Meine Masterarbeit habe ich über Musiktherapie in der Trauerarbeit mit vervaisten Müttern beim Frühtod eines Kindes geschrieben. Die Arbeit schicke ich bei Interesse gerne per Mail zu.

Berufserfahrung

– Altenpflegheim, Demente, Palliativbereich

– Hospiz
– musiktherapeutische Trauerbegleitung von Sternenmamas
– Kinder- und Jugendpsychiatrie

– Kinderkrankenhaus UKSH
– Kinder- und Jugendhospizdienst
– Schreibabyambulanz

Praktikas
  •  Psychiatrische Tagesklinik Ahrensburg
  • KIDS Hamburg e.V. für Kinder mit Down-Syndrom
  • Tobiashaus Ahrensburg, Demenzbereich
  • Psychiatrische Klinik: Heinrich Sengelmann Krankenhaus
  • Kinderhospiz Löwenherz Syke 
  • Kinder PaCT Hamburg e.V. 
  • Jugendmusikschule Hamburg 
  • Grundschule Barlheide, musiktherapeutische Förderung 
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie Lübeck, Vorwerk 
  • Hospital zum heiligen Geist

Fortbildungen/Vorträge

Fortbildung Traumapädagogik
Forschungswerkstatt HfMT Hamburg
Netzwerktreffen Musiktherapie, Jugendmusikschule Hamburg
Lehrmusiktherapie & Supervision
GIM Einführungsseminar, Frau Prof. Frohne-Hagemann
musiktherapeutische Tiefenentspannung, H.H. Decker-Voigt

Einzelstunde

60 € / 50 min

90 € / 50 min bei Hausbesuchen

Paarstunde

80 € / 50 min

Gruppenstunde

75 € / 90 min

  • ab 4 Teilnehmer/innen

·  Absagen sind bis 48 h vorher möglich, ohne Berechnung des Honorars

·  bei nicht wahrgenommenen Stunden oder kurzfristige Absagen wird das Honorar berechnet

·  eine Therapie oder Beratung ist unabhängig von gesetzlichen Krankenkassen

·  teilweise ist eine Kostenübernahme durch z.B. Zusatzleistungen der KK oder SGB IX möglich

·  ich helfe auch bei wenig finanziellen Mitteln, sprechen Sie mich an

Abstract Julia Stegmann Masterarbeit(Klang-) Raum für TrauerMusiktherapie in der Trauerarbeit mit verwaisten Mütternbeim Frühtod eines Kindes

Keywords: Musiktherapie – verwaiste Mütter – Frühtod eines Kindes – musiktherapeutische Trauergruppe – Prävention – qualitative Inhaltsanalyse –

Trauerarbeit

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust -Tod oder Trennung – eines Menschen, kann sich aber auch auf den Verlust der Heimat, Arbeitsplatz, Vorstellungen, Plänen oder von materiellen Dingen beziehen.
Oft braucht es keine Unterstützung bzw. reicht das soziale Umfeld aus, Gedanken und Gefühle zu sortieren.
Gerade bei schwerwiegenden Verlusten z.B. der Verlust des eigenen Kindes, kann eine Begleitung durch einen Therapeut/in oder Trauerbegleiter/in hilfreich sein. Gerade beim Frühtod eines Kindes, haben betroffene Eltern ein hohes Risiko für komplizierte Trauerverläufe. Dabei sind die Grenzen zwischen Trauerbegleitung und Therapie fließend.
In meiner Trauerbegleitung stehen Ihre Bedürfnisse und Grenzen im Vordergrund. In einem geschützten Rahmen können auch schambesetzte oder unangenehme Themen und Gefühle ausgedrückt werden. In der gemeinsamen Arbeit richten wir uns nach Ihrem Prozess.

Abstract Julia Stegmann Masterarbeit(Klang-) Raum für TrauerMusiktherapie in der Trauerarbeit mit verwaisten Mütternbeim Frühtod eines Kindes

Ziel der Masterarbeit war es ein Konzept zur musiktherapeutischen Trauerbegleitung
für verwaiste Mütter zu erarbeiten. Mehr als 6000 Kinder pro Jahr (2018) versterben
in Deutschland in der Spätschwangerschaft oder im ersten Lebensjahr und
hinterlassen trauernde Eltern. Anhand einer von der Verfasserin durchgeführte
musiktherapeutische Trauergruppe verwaister Mütter wurde untersucht, welche
rezeptiven und aktiven Methoden die Betroffenen als hilfreich, haltgebend und
entlastend und welche sie als hinderlich empfanden. Zudem sollte erörtert werden,
ob sie sich durch das Angebot in ihrer Trauer besser unterstützt fühlten und diese
dadurch besser bewältigbar wurde.
Die Masterarbeit gibt einen Überblick über ein gängiges Trauermodell (Kast, 1989)
und mögliche kritische Verläufe. Zudem wird die spezifische Trauer um ein Kind
betrachtet (Lothrop, 2014).
In der Arbeit wurde mit der qualitativen Inhaltsanalyse gearbeitet (Kuckartz, 2018)
und die durchgeführten Interventionen, Fallvignetten und Schritte der
Datenauswertung dargelegt. Mittels computergestützter Software (MAXQDA) wurde
anhand eines Kategoriensystems codiert und anschließend die Ergebnisse
formuliert.
Die Untersuchung unterscheidet in zwei Erlebniskategorien: Frauen, deren Kind
ohne jede Vorahnung in der späten Schwangerschaft oder nach einer plötzlichen
Frühgeburt verstirbt und Frauen, die sich z. B. aufgrund schwerer Fehlbildungen
gegen die weitere Austragung des Kindes entschieden haben. Die Arbeit zeigt, dass
ein musiktherapeutisches Konzept präventiv den zwei Hauptrisikofaktoren für einen
komplizierten Verlauf entgegenwirken kann. Betroffene können für ihre Gefühle ein
anderes Ventil bekommen und unbewusste Gefühle aufspüren. Dabei sollte mit
einem prozessorientierten Konzept den betroffenen Frauen unterstützend und
angemessen begegnet werden. Die Arbeit kann für MusiktherapeutInnen hilfreiche
Anregungen für eine Arbeit mit Betroffenen liefern und zeigt mögliche Interventionen.

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© 2024 Julia Stegmann

Thema von Anders Norén